Stell dir vor: Du fragst eine KI eine ganz normale Frage – und bekommst keine höfliche Antwort, sondern eine freche Retourkutsche. Genau das bietet dir DeppGPT. In den ersten Zeilen hast du schon den Namen gesehen: „DeppGPT“. Dieser freche Chatbot wurde vom Satire-Portal Der Postillon ins Leben gerufen und will – so die Ansage – „die erste wirklich menschliche Sprach-KI“ sein, allerdings mit einer gehörigen Portion Arroganz und Humor.
In diesem Artikel schauen wir uns gemeinsam an, was DeppGPT genau ist, wie es funktioniert, wo der Spaßfaktor liegt, wo die Grenzen sind und ob du dich drauf einlassen solltest. Du erfährst nicht nur Fakten, sondern bekommst auch Stimmen aus der Praxis – und ich verrate dir meine Einschätzung, ob so ein frecher Bot wirklich sinnvoll sein kann oder einfach nur nervt. Bleib dran und lass uns eintauchen.
Was ist DeppGPT?
Ursprung & Konzept
Die Idee hinter DeppGPT stammt von Der Postillon, einem bekannten deutschen Satire-Portal. Laut ihren Angaben handelt es sich um eine Sprach-KI, die auf der API eines GPT-Modells basiert – nämlich dem von ChatGPT. einer Version davon – und zusätzlich mit System-Prompts und Wrappern versehen wurde, sodass das Verhalten bewusst „frech“, „beleidigend“ oder „sarkastisch“ ausfällt.
Das Ziel? Nicht sachlich informieren, sondern provozieren – und Spaß machen. Zum Beispiel heißt es: „Lassen Sie sich anschnauzen, auslachen und niedermachen, wie Sie es sonst nur von echten Menschen gewohnt sind.“
Hauptmerkmale – kurz & knackig
- Antwortverhalten: frech, sarkastisch, manchmal beleidigend.
- Bricht gelegentlich die Kommunikation ab – also: Der Chat endet abrupt.
- Keine Garantie für hilfreiche oder sachliche Antworten – eher Unterhaltung.
- Der Anwendungsfall ist klar: Satire, Spaß, Provokation.
Warum dieser Ansatz?
Du fragst dich vielleicht: „Warum macht man so etwas?“ Zwei Gedanken:
- Einerseits ist es ein Humor-Experiment: Was passiert, wenn eine KI nicht nett ist?
- Andererseits eine Kritik an der KI-Hype-Welle und dem immer höflichen Chatbot-Standard: DeppGPT sagt quasi: „Ich bin nicht dein bester Freund.“
Ich finde persönlich: Es ist erfrischend mal eine KI zu haben, die nicht immer zu Höflichkeitsfloskeln greift. Aber klar, damit sind auch Risiken verbunden.
Wie funktioniert DeppGPT technisch?
Aufbau & Technologie
Laut den Berichten greift DeppGPT auf die Schnittstelle (API) von OpenAI zurück – ein bereits existierendes Sprachmodell. Über System-Prompts wird das Verhalten gesteuert: Die KI bekommt quasi den Auftrag, „frech“ zu antworten. Man spricht hier von Wrappern oder Modifikationen, die dem Modell einen Charakter verleihen.
Ein Feature: Es wird kein umfangreiches Nachtrainieren (Fine-Tuning) durchgeführt – der Charakter entsteht durch Prompting und Steuerung.
Nutzererfahrung
- Du gehst auf die Website von Der Postillon, stellst eine Frage.
- Die KI antwortet – jedoch oft mit spitzer Bemerkung, Ironie oder sogar Abbruch.
- Manchmal bekommst du eine normale Antwort, oft aber bewusst eine Zumutung – z. B. auf einfache Fragen: „Ach komm schon, willst du mich verarschen?“ laut einem Testbericht.
- Der Spaß liegt im Erleben: Willst du Hilfe oder willst du provoziert werden?
Grenzen & Bedingungen
- Nicht fair: Wenn du sachliche, präzise Hilfe willst, bist du hier falsch.
- Die KI kann abrupte Enden setzen – du musst die Seite neu laden, um weiterzumachen.
- Auch rechtlich: Da es ein Satire-Produkt ist, übernimmt der Anbieter keine Verantwortung für Inhalte.

Vorteile & mögliche Szenarien
Warum könnte DeppGPT interessant sein?
- Unterhaltungswert: Wenn du einfach mal Spaß haben willst, ist der Bot eine originelle Wahl.
- Bewusstes Provokations-Tool: Im Gegensatz zu üblichen KI-Tools, die höflich sind, bringt dieser Bot eine ungewohnte „Stimme“.
- Kreatives Spielfeld: Vielleicht willst du sehen, wie Menschen auf freche KI reagieren – im Unterricht, Workshop oder mit Freunden.
- Satirisches Statement: Der Bot kann eine Diskussion darüber anstoßen, wie wir eigentlich mit KI umgehen wollen: immer höflich, immer korrekt?
Mögliche Anwendungsfälle
- Workshop oder Unterricht: z. B. „Wie kann eine KI nicht sein?“
- Social-Experiment mit Freunden: Screenshots machen, lachen.
- Satire-Projekt: Wenn du zeigen willst, dass KI nicht automatisch „freundlich“ sein muss.
Nachteile & Warnhinweise
Wo hakt’s?
- Keine Sachhilfe: Wenn du echte, nützliche Antworten willst – vergiss es. Laut Testbericht: Auf die Frage nach einer Festival-Packliste gibt’s eine abfällige Antwort statt Aufzählung.
- Risiko beleidigender Inhalte: Weil „frech“ Teil des Designs ist.
- Verlässlichkeit gering: Fakten können falsch, ironisch oder komplett absurd sein.
- Zweck eher Unterhaltung: Kein professionelles Tool für produktives Arbeiten.
- Frustrationspotenzial: Wenn du eine normale Frage stellst – erwartungsgemäß? – bekommst du keine normale Antwort.
Empfehlung
Wenn du DeppGPT nutzt:
- Klar kommunizieren, dass es Spaß sein soll.
- Keine wichtigen Entscheidungen auf Basis seiner Antworten treffen.
- Nicht ideal für seriöse Inhalte, Studium, Arbeit.
- Bewusst sein: Der Bot will nicht dein Freund sein.
Häufige Fragen rund um DeppGPT
„Was genau kann ich mit DeppGPT fragen?“
Du kannst ihm fast jede Frage stellen – aber rechne damit, dass du keine höfliche Antwort bekommst. Fragen wie „Wie funktioniert …?“ oder „Gib mir eine Anleitung …“ können mit sarkastischen oder verweigerten Antworten beantwortet werden. Tests zeigen: Wenn du nach Hilfe fragst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Antwort unkonventionell wird.
„Kosten- oder Nutzungsbedingungen?“
Der Postillon gibt an, dass DeppGPT über eine OpenAI API läuft, Kosten also anfallen – genaue Preise sind nicht veröffentlicht.
Die Nutzung richtet sich vor allem darauf, Spaßmacher zu sein, nicht ernsthafte Arbeitstool.
„Ist DeppGPT seriös?“
Nein – zumindest nicht im klassischen Sinne. Er ist satirisch, provokativ. Wenn du eine KI willst, die sachlich hilft, wäre ein anderes Tool besser. Wenn du aber eine KI-Erfahrung mit Twist willst,dann ja.
„Wie reagieren Menschen darauf?“
Im Netz gab es durchaus Begeisterung: Nutzer posten Screenshots, der Hashtag #DeppGPT war unter den deutschen Top 5.
Die Stimmung: Mischung aus „Haha, schräg“ und „Warum sagst du das?!“.
H2: „Wurde DeppGPT bereits verändert oder weiterentwickelt?“
Bisher sieht es so aus, als bleibe das Konzept gleich: frech, ironisch, sarkastisch. Es wird nicht als ernsthafte Helfer-KI weitergeführt, sondern als satirisches Experiment.
Meine Einschätzung – Lohnt sich das?
Ja – aber mit Vorbehalt. Wenn du meine Meinung willst: Ich finde die Idee erfrischend. Wir leben in einer Zeit, in der viele KI-Tools sehr glatt, sehr höflich agieren. DeppGPT zeigt: Wir können auch anders. Es macht Spaß, ist überraschend und schafft einen neuen Blick auf KI-Interaktion.
Aber: Wenn du ernsthafte Antworten, arbeiten möchtest oder eine produktive KI brauchst – dann geh lieber weg von DeppGPT. Es ist eher das Kuriosum unter den Chatbots: genial für Unterhaltung, weniger für Ernst-Zeugs.
Wenn du also Lust hast, einfach mal zu sehen, wie eine KI dich „anstichelt“, dann probiere ihn. Wenn nicht – bleibt bei den klassischen Tools.
Fazit
Zusammengefasst: DeppGPT ist ein ausgeprägtes Satire-KI-Projekt der Satire-Website Der Postillon. Es nutzt die Technik hinter Sprachmodellen wie ChatGPT, gibt sich aber bewusst frech, unhöflich und provokativ. Es macht Spaß – mit Vorsicht. Wenn du eine normale Hilfe-KI willst: Nicht hier. Wenn du aber einfach mal lachen oder staunen willst: Warum nicht.
Ich frage dich: Wäre so ein frecher Chatbot was für deine nächste Präsentation oder deinen nächsten Workshop? Und wenn ja – würdest du ihn einsetzen oder nur „aus Spaß“ ausprobieren? Teile deine Gedanken gerne!
FAQs
- Was bedeutet der Name „DeppGPT“?
„Depp“ im Deutschen bedeutet umgangssprachlich etwa „Trottel“ oder „Dummkopf“. Der Name spielt also bewusst auf eine KI an, die nicht nett ist. - Muss ich mich registrieren, um DeppGPT zu nutzen?
Laut den Artikeln: Du kannst die Web-App besuchen – eine Registrierung scheint nicht zwingend erforderlich. - Kann ich DeppGPT für seriöse Arbeit nutzen?
Nein – das ist nicht der Zweck. Es ist ein Unterhaltungs- und Satire-Tool, nicht ein professionelles Tool. - Bricht das Gespräch oft ab?
Ja – manchmal beendet die KI das Gespräch nach wenigen Nachrichten. - Ist DeppGPT gefährlich?
Nicht im Sinne von Sicherheitsrisiko – aber wenn du ernsthafte Informationen erwartest und stattdessen beleidigt wirst, kann das frustrierend sein. - Wer steckt dahinter?
Das Satire-Portal Der Postillon ist der Anbieter, die technische Basis ist eine OpenAI API mit zusätzlichem Prompting. - Gibt es eine mobile App?
Artikel berichten davon, dass es über die Website verfügbar ist – ob separate Apps existieren, ist nicht klar. - Kann ich die Antworten zitieren oder weiterverwenden?
Ja, aber bedenke: Die Antworten sind satirisch, oft ironisch und nicht verlässlich – für ernsthafte Zitate solltest du sie kritisch prüfen. - Was unterscheidet DeppGPT von einem normalen Chatbot?
Das Verhalten: Statt höflich, hilfreich und neutral ist DeppGPT bewusst unhöflich, sarkastisch, ironisch – ein Rollen-Charakter. - Wird DeppGPT weiterentwickelt oder wird es ernsthafter?
Es gibt keine Hinweise darauf, dass der Fokus sich auf „ernsthaft hilfreich“ verlagert. Der Charakter bleibt Satire.
